Tzummarum (Tsjummearum)
Tzummarum
Tzummarum ist ein wunderschönes Dorf in einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung, nur einen Katzensprung vom UNESCO-Welterbe Wattenmeer im Nordwesten Frieslands entfernt.
Hier schon mal ein Vorgeschmack
Tzummarum ist ein wunderschönes Dorf in einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung, nur einen Katzensprung vom UNESCO-Welterbe Wattenmeer im Nordwesten Frieslands entfernt.
Tzummarum ist ein aktives und lebendiges Dorf, in dem Geselligkeit und Unterhaltung großgeschrieben werden. Das Dorf verfügt über ein vielfältiges Angebot an Einrichtungen, darunter Gastronomiebetriebe, verschiedene Geschäfte und der Ferienpark De Friese Wadden.
Jedes Jahr organisieren die verschiedenen Vereine zahlreiche Aktivitäten, darunter das Dorffest, einen Viehmarkt mit Jahrmarkt, Theateraufführungen und verschiedene Sportveranstaltungen.
Tzummarum wurde auf dem Salzwiesenwall gegründet, der von Sexbierum bis Minnertsga verläuft. Die Entstehung von Tzummarum durch die Anlage einer Warft auf diesem Salzwiesenwall dürfte etwa im 8. Jahrhundert stattgefunden haben. Die ersten Bewohner ließen sich hier nieder, weil die höher gelegenen Gebiete rund um Tzummarum über fruchtbare Kleiböden verfügten, die sich gut bewirtschaften ließen. Die Ländereien nördlich von Tzummarum wurden jahrhundertelang vor allem für die Landwirtschaft genutzt, während die tiefer gelegenen Flächen südlich des Dorfes häufig als Heuwiesen dienten. Neben der Landwirtschaft war auch die Fischerei lange Zeit eine wichtige Einkommensquelle in Tzummarum. Der Vissersvaart-Kanal vom Seedeich nach Tzummarum wurde eigens angelegt, um den Fang zu den Kunden transportieren zu können. Bei Koehool steht ein Denkmal für einen Heringsfischer.
Der Bahnhof Tzummarum war ein Bahnhof an der NFLS-Bahnstrecke von Stiens nach Harlingen. Gleichzeitig war er Ausgangspunkt der NFLS-Strecke nach Franeker. Die Kurzbezeichnung lautete Tzum. Der Bahnhof wurde am 2. Dezember 1902 eröffnet und am 1. Dezember 1940 geschlossen. Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurden jedoch europäische Fördermittel für die Restaurierung von Industriekultur bereitgestellt. Auch die Nebengebäude wurden restauriert. Eines dieser Gebäude ist das ehemalige Toilettengebäude des Bahnhofs. Dort befindet sich heute eine Dauerausstellung des historischen Vereins Barradeel mit unter anderem einem maßstabsgetreuen Modell des Bahnhofs und einer Videopräsentation über die Geschichte des Bahnhofs.
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